Kinetische Kunst

5 09 2009

Dort, wo man es am wenigsten erwartet, warten oft die erfreulichsten Überraschungen: im Ars Electronica Center in Linz, wo ja die digitale Welt sozusagen zu Hause ist, gibt es einen Raum voller unglaublicher analoger, mechanischer Maschinen: mit Gestängen, Miniatur-Motoren, Zahnrädern – kinetische Kunstwerke, die mit einfachsten Mitteln ein Maximum an Poesie und Staunen verursachen.

ganson

Wie zum Beispiel diese Skulptur, wo aufgespannte, grob gerissene Papierstreifen auf Stangen montiert sind, die durch einen Motor angetrieben, langsame Auf- und Abwärtsbewegungen vollführen und so die perfekte Illusion eines fliegenden Vogelschwarms vermitteln. Wir waren hin und weg und hätten das gerne fürs Wohnzimmer gehabt. Ich fürchte nur, diese Werke sprengen mit Leichtigkeit unseren finanziellen Rahmen. Wem wir jetzt Gusto gemacht haben: der Tüftler und Erschaffer all dieser kleinen Wunder heißt Arthur Ganson.

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Der kleine Prinz wird erwachsen

13 01 2009

Heureka! Es hat wirklich funktioniert: nach einem Tag (und viel frischem Wasser) hatte der Knabe schon die Hälfte seiner Größe erreicht. Was bei den Pflanzen nicht funktionierte, war hier von Erfolg gekrönt (sic!):

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Nach 2 Tagen war zur vollen Größe gereift (ca. 3/4 der Dosenhöhe) und steht jetzt etwas windschief aber durchaus königlich cool in seinem Plastikzylinder:
 
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Die Frage bleibt: was nun? Soll ich ihn zu jedem Date mitnehmen? An die Wand werfen? Als Prinzenrolle durchs Wohnzimmer schubsen? Oder der Klassiker: „Darf ich dir meine Kleine Prinzen Sammlung zeigen?!“
Ich glaub, ich lass ihn jetzt einfach mal am Fensterbrett stehen. Mit Wasser? Ohne Wasser? Schrumpft er dann wieder? Soll er aus der Dose befreit werden? Wieviel Platz braucht so ein Prinz?
To be continued …





Der kleine Prinz

5 01 2009

Nachdem die Geschichte mit dem Glücksklee nicht wirklich funktioniert hat – ich hab eben definitiv keinen grünen Daumen und selbst narrensichere Pflanzversuche scheitern bei mir kläglich – und das Jahr 2008 auch dementsprechend nicht wirklich mein bestes war – haben Micha und Norbert einen neuen Anlauf genommen und mir heuer etwas fürs Liebesleben geschenkt: die Verwandlung eines Frosches in einen Prinzen. Ebenfalls ganz einfach. Gut, schauen wir, ob es diesmal klappt. Hier die Anleitung:

Frosch und prinz

1. Dose öffnen
2. Wasser einfüllen
3. Es schäumt
4. Nach einigen Minuten erscheint der Prinz
5. Dose mehrmals ausspülen und frisches Wasser einfüllen
6. Nach 72 Stunden hat der Prinz die volle Größe erreicht

Frosch

Also: frisch gewagt! 1. und 2. sind naturgemäß kein Problem – aber 3.? Es schäumt? Das Wasser wird trüb und grün, der Frosch verliert an Farbe, manchmal blubbert es zaghaft. Aber schäumen? Von wegen! War das eine freche Anspielung auf mein Alter(?!) 

Frosch und Prinz

Also übe ich mich in Geduld und warte auf 4.: „nach einigen Minuten…“? Liegt es an mir oder ist es einfach nur Werbung gegen Wahrheit? Nach einer Stunde(!) ist der Frosch langsam zerbröckelt und zerfallen und … tataaaaaa: der Prinz ist da!

Jetzt kommt wieder der leichte Teil: Nummer 5: ausspülen und frisches Wasser einfüllen.

Prinz

Es bleibt spannend: wird der Prinz nach 72 Stunden die volle Größe erreicht haben? Wie groß ist die volle Größe? Wird er überhaupt wachsen? Findet Pebowski heuer sein Glück? Wie kommt die Prinzessin in die Dose?
Bleiben Sie dran! Wir berichten weiter!





Ausstellung von Micha und Norbert

12 10 2008

Ich war mit ihnen diesen Sommer am Hausboot in Frankreich: sie sind eine tolle Crew – aber sie können auch malen – und was ganz selten ist: auch gemeinsam. Eine Ausstellung ihrer Werke gibt es ab 24.10.2008 in der grenzART in Hollabrunn. Zu sehen sind u.a. auch die Originale der Illustrationen zu meinem Buch „Der Spurenzeichner“ und einige ihrer früheren Solo-Werke, aber natürlich vor allem ihre neuesten Arbeiten.

 

Vernissage ist am 24.Oktober um 19 Uhr:
Galerie grenzART
2020 Hollabrunn
Koliskoplatz 6
www.grenzart.org

Wer eine Mitfahrgelegenheit braucht oder anbietet, bitte hier im Blog einen kurzen Kommentar hinterlassen, wir werden das dann organisieren.





Originale

31 12 2007

Langsam füllt sich mein Arbeitszimmer mit Originalen von befreundeten Künstlerinnen und Künstlern. Die letzen beiden Geschenke (ich werde einfach verwöhnt 😉 ) zeig ich euch hier.

Das erste ein genialer Belly Dancer (Bauchtanz ist eben nicht nur Frauen vorbehalten) von Michaela Kirchknopf – und wer ein richtiger Dandy ist, kommt am Thema Orient auf keinen Fall vorbei.

belly-dancer.jpg

Das zweite mit dem Titel „Kräutergarten VI“  im Format 10 x 10 cm, ein Weihnachtsgeschenk von Micha Oppeneiger, die schon die Illustrationen zum Spurenzeichner gemacht hat. In der Adventzeit war sie ziemlich damit beschäftigt, alle Gemälde für alle Freunde noch rechtzeitig fertig zu kriegen.

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Danke euch beiden!!!

Wer allerdings den kleinsten Cartoon von Markus Payer oder das 5m Gemälde von Ruth Brauner sehen will, muss sich schon live zu mir bemühen. In diesem Sinne: Prosit 2008!