Frühbesteller Rabatt

15 03 2014

Das Buch wird im Albatros Verlag erscheinen: Hardcover, durchgehend vierfärbig und sehr aufwändig gestaltet, mit Illustrationen etc. Der Verkaufspreis ist 19,50. Für jede/n, der/die das Buch schon jetzt bestellt, kostet es nur 15.- Euro. (d.i. ein Rabatt von mehr als 20%). Verbindliche Vorbestellungen direkt beim Verlag unter Angabe von Namen und Adresse nur per Mail an kulturag@kulturag.com. Wir freuen uns über jedes Mail!





Eine kleine Geschichte über die Liebe

13 03 2014

Ich bin  gerade dabei, gemeinsam mit einer Illustratorin, einer Typographin und einem Verleger ein Kinderbuch (oder doch ein Bilder-Buch für Erwachsene) herauszubringen. Es ist ein 3-Generationen-Projekt:

Text: Peter Bosch
Illustrationen: Frau Bolza/ Alexandra Bolzer
Typographie: Nele Focke

Und erscheinen wird es dann bei Walter Baco im Albatros Verlag (wo 2005 mein Roman „Der Spurenzeichner“ das Licht der Buchumschläge erblickt hat)

Eine ISBN gibt es auch schon: 978-3-85219-054-9

Worum es in der Geschichte geht:

Sandro und Sanja kommen in ein Feriencamp auf die Insel Le Sél, auf der es kaum Erwachsene gibt, nur die Köchin Selma und den Gefühlsprofessor. Und Stachelballons, die auf die Kinder aufpassen und sie begleiten auf ihrem Weg zur großen Lichtung in der Mitte der Insel: dort findet jedes Jahr das Eselohrenfest statt mit den grauen, störrischen Tieren und vielen Büchern und Geschichten.
Es geht also um Esel, Lesen, Eselsohren und Lesezeichen und natürlich um die Liebe: Sandro kann Sanja gar nicht leiden, sie ist viel zu schlau und außerdem ein Mädchen. Dafür mag der Stachelballon Sanja umso mehr. Leider ist er stumm und kann es ihr nicht sagen.
Am Ende merken alle: Liebe ist wunderschön – aber manchmal tut sie doch auch ein bisschen weh.

Alle Neuigkeiten, Vorbestellungen, Gewinnspiele unter:

https://www.facebook.com/EinekleineGeschichteueberdieLiebe

 





Das Böse Bosch Buch

15 10 2012
Jetzt ist es im amazon-Shop: mein erstes e-book. 40 böse Kurzgeschichten:
Das Böse Bosch Buch
Und es ist nicht nur auf dem Kindle zu lesen … kostenlose Leseappsgibt es auch für PCs, Mac, Samrtphones …

Und bei meiner ersten Lesung darus (direkt aus dem Kindle) hat es danach natürlich die fruchtbarsten Diskussionen rund um die Zukunft des gedruckten Buches gegeben.




Typographin

20 08 2012

Nachdem die Typographie in vielen Büchern ohnehin zu kurz kommt, haben wir für unser Kinderbuchprojekt mit Nele Focke eine ganz junge Typographin ins Boot geholt. Es ist jetzt sozusagen ein 3-Generationen-Projekt geworden. Die Typo geht jetzt auch auf den Text und die Illustrationen ein, nimmt Bezug und ergänzt sie.

Wir haben ein PDF-Präsentationspaket zusammengesetllt und sind jetzt dabei, Verlage zu kontaktieren, die sich auf das Experiment einlassen wollen.





Illustratorin

29 02 2012

Heute habe ich mich in Hetzendorf mit Alexandra Bolzer getroffen. Ich habe mir ja schon lange überlegt, wer das Buch illustrieren könnte, habe mich auf der Buchmesse in Frankfurt bei den Illustratoren-Ständen rumgetrieben, Material gesammelt, mir Namenslisten geben lassen, bis ich auf facebook wieder auf die Postings von Frau Bolzer gestoßen bin. Ihre Arbeiten haben zwar so gar nichts mit Kinderbüchern gemein, habe sie aber immer sehr spannend gefunden, und die klassische Kinderbuchillustration wollte ich sowieso nie für dieses Projekt.

Also kurz und gut: wir können uns eine Zusammenarbeit gut vorstellen, Alexandra wird jetzt einmal drei Probeseiten machen, mit denen ich dann das Interesse der Verlage erkunden werde. Falls das klappt, beginnt dann die richtige Arbeit. Auf jeden Fall wird es hier dann die Muster zu bestaunen geben. Stay tuend!





Leseprobe

24 02 2012

Wie versprochen, hier der Beginn der Geschichte:

EINE KLEINE GESCHICHTE ÜBER DIE LIEBE

Es gibt so viele Länder und Welten und Planeten dort draußen, von denen wir nur die wenigsten kennen und sie sind alle so unvorstellbar weit weg, dass uns fast schwindlig dabei wird. Doch manche davon gibt es auch in uns, und wir müssen nur an sie denken, damit sie Wirklichkeit werden.

Doch ganz egal, wie weit diese Welten auch weg sind, auf allen herrschen die gleichen Naturgesetze und – was noch viel verwunderlicher ist – auch die gleichen Gefühle. Das Erstaunlichste allerdings ist: in jedem, wirklich jedem dieser Länder gibt es Ferienlager, in denen kleine Buben Heimweh haben.

Aber diese Geschichte beginnt mit einem Mädchen und zwei Monden. Die meisten Planeten haben Monde, manche auch keinen, viele einen und manche gleich drei oder vier. Doch dieser hatte zwei, die meist unterschiedlich schienen, wenn der eine Neumond war, war der andere voll, wenn der eine abnahm, nahm der andere zu. Dadurch hatten es die Meere nicht leicht. Die Wellen wussten selten wohin, und Ebbe und Flut überlegten jedes Mal aufs Neue, zu welchem der Monde sie sich hingezogen fühlten.

Das Mädchen kam später als alle anderen Kinder und das hatte mit den beiden Monden zu tun. Sie musste unaufhörlich niesen, ihre Nase rann und die Augen tränten. Sie war allergisch auf Mondlicht und gerade in diesem Sommer war doppelter Vollmond, etwas, das man vielleicht zwei oder drei Mal sieht in einem ganzen Leben, wenn man Glück hat. Für das kleine Mädchen war es eher Pech oder schlechtes Glück, wie Sanja selbst dazu sagte. Das Mädchen hieß also Sanja – und wenn wir schon bei Namen sind: das Ferienlager war eine ganze Insel voll mit Bäumen und Lianen, Bergen und Schluchten, Flüssen und Wasserfällen, mit Tieren und Büchern. Auf den Landkarten stand Le Sél darüber. Sie musste so einen kurzen Namen haben, weil sie so klein war.

Erst als der größere Mond wieder abnahm und die Tränen, die rinnende Nase und das Niesen weniger wurden, konnte Sanja den U-Zug nehmen. Das war auch der einzige Weg um nach Le Sél zu kommen. Für einen Hafen war der Strand zu flach, die Schiffe wären schon Meilen vor der Küste aufgelaufen, für eine Brücke war das Festland viel zu weit entfernt und für einen Flugplatz war einfach kein Platz, außerdem hätte das die Esel gestört. Die Esel? Von denen erzähle ich gleich, denn der Grund, warum Sanja unbedingt auf die Insel wollte, war das große alljährliche Eselohrenfest und nur wenige Kinder bekamen eine Fahrkarte dorthin. Sanja hatte vier Jahre darauf gewartet und diesen Sommer hatte es endlich geklappt, weil sie die meisten Bücher über Esel gelesen hatte und einfach alles über sie wusste. Und dann kam ihr dieser dumme Doppelvollmond dazwischen.

Das kostete Sanja zwei ganze Tage und eigentlich war das schon viel zu spät. Die anderen waren bereits ins Innere der Insel aufgebrochen. Sie saß ganz alleine in dem U-Zug, aber immerhin hatte sie ein Eilzelt dabei. Jetzt muss ich doch von den Eseln und dem Fest erzählen, sonst kommen wir ganz durcheinander.





I’m back!

24 02 2012

Lange Zeit war mein Blog verwaist. Jetzt geht es weiter. Der Grund? Das Manuskript meines Kinderbuches (Erwachsene sollen sich nicht ausgeschlossen fühlen, ganz im Gegenteil) ist fertig.

Titel: „Eine kleine Geschichte über die Liebe“
(daran sieht man schon, dass es auch für Erwachsene ist ;-))

Das wird hier jetzt die (lange?) Geschichte bis zur Veröffentlichung.

Leseprobe folgt in Kürze.