Der Spurenzeichner im NDR

17 04 2010

Ja, solche Rezensionen kann man sich als Dichter nur wünschen. Mindestens genau so schräg wie mein Buch.

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5 responses

20 11 2010
Heinrich

Stimmt! Die Rezension hat mir so gut gefallen, dass ich das Buch sofort bestellt habe. Vermutlich wird es sich nicht an letzter, unterster Stelle in meinem SuB (Stapel ungelesener Bücher) einreihen oder gar verstecken, sondern frech vordrängeln, damit es schneller drankommt. 😉

Gruß Heinrich

23 11 2010
pebowski

Das freut den Dichter natürlich. Auch die Tatsache, dass dieser Blog gelesen wird. Ich nehme mal an, das habe ich dem guten RKB zu verdanken. Dann wünsche ich dem Spurenzeichner natürlich, dass er sich möglichst rasch und frech vordrängelt – er hat wenig Hemmungen, und wenn er dem Herrn Heinrich einen neuen französischen Namen verpasst, z.B. Monsieur de Monserfeuil, ich sag es gleich, dafür kann ich nichts.

23 11 2010
Heinrich

Ja, der RKB mischt die Literaturwelt so gut auf, dass so einem Kunstbanausen wie mir endlich auch mal ausgezeichnete Schriftsteller wie Sie auffallen!

ich sag es gleich, dafür kann ich nichts.

Ok, bei Nebenwirkungen frage ich dann den Arzt oder Apotheker – im Zweifelsfall gebe ich dem Proust die Schuld – der kann sich nicht mehr wehren. 😉

Gruß Heinrich

24 11 2010
Heinrich

Lieber Peter Bosch,
das Buch ist genial! BRAVO!
Ich habe zwar erst 6,3% gelesen, aber mit 5% ist man ja schon „drin“ 😉

Apropos neuen Namen verpassen…

Nachdem ich mich mehrfach standhaft geweigert habe, der Anweisung zu folgen, das Namensgebungskapitel zu überspringen, wurde ich belohnt, in der Form, dass meine alternde Aufmerksamkeit mir unverhofft ein Erfolgserlebnis bescherte. Ich habe einen Fehler entdeckt! Da wird ein Name vergeben, der nicht mit dem im Klappentext übereinstimmt. Wie ist das möglich, dass ich mir den Namen einer Nagellackentfernerin gemerkt habe? Ich habe noch nie im Leben den Dienst einer Nagellackentfernerin in Anspruch genommen! Das gibt zu denken.

Aber der Triumph ist nicht von Dauer. Nachdem auch ein weiterer Name „falsch“ vergeben wurde, wird zum ersten Mal das gnadenlos kreative Ego des Ich-Erzählers deutlich. Mit einem Handstreich vertauscht er kompromisslos diese beiden Namen … der „Fehler“ und mein Erfolgserlebnis sind ausradiert.

Ich wurde shanghait und stecke nun mitten drin – über Bord kann ich nicht gehen – ich bin gefesselt – beim nächsten Hafen schicke ich eine Flaschenpost, falls mir Freigang gewährt wird. 😉

Heinrich de Monserfeuil

24 11 2010
pebowski

So kann auch ich mein Buch wieder neu entdecken. 😉 Es ist doch schon einige Zeit her, dass ich es geschrieben habe. Freigang, hmmm. Der Ich-Erzähler ist da eher ein Verweigerer. Die einzige Chance, von ihm loszukommen, ist wohl nur, einen eigenen Heiligen Gral zu finden und zurückzubleiben. Und das ist den Figuren nur in dem Teil erlaubt, aus dem ihr jeweiliger Name stammt. Und der vom Herrn Heinrich wurde ziemlich aus der Mitte vergeben. Herr Monserfeuil wird sich mit seinem Landgang noch etwas gedulden müssen – oder zumindest bis in die Schweiz, wo sich das Problem auf brachiale Art lösen wird.

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