Bücher ziehen Bücher an

12 04 2008

Abgesehen davon, dass alle Bücher immer auf andere verweisen und man eigentlich nur mit einem x-beliebigen Buch beginnen müsste und – würde man allen Anspielungen, Zitaten, Querverweisen folgen – man auf alle anderen Bücher kommen würde …

Also abgesehen von dieser Tatsache ziehen Bücher auch immer gleichartige Bücher an bzw. machen den Leser sensibel für deren Inhalt (so wie junge Eltern plötzlich die Welt voller anderer Babys und Kinderwagen sehen).

Kurz und gut: ich lese gerade Richard K. BreuersTiret“ und da gerade das Kapitel „Mirabeau“.

Was passiert also: im 3. Bezirk in der Löwengasse schräg gegenüber vom Hundertwasserhaus blickt mir der Graf aus der Auslage entgegen. Ich habe ihn gegrüßt, Richards Buch aus der Tasche geholt, sein Kapitel aufgeschlagen und es ihm gezeigt. Ich hoffe, er hat es zu schätzen gewusst. Sein Mienenspiel interpretiere ich mal lieber nicht. 😉

PS: Ich habe gestern meine zwei 19″ Bildschirme gegen einen 24″ eingetauscht. Der Platz in Photoshop ist riesig. Ich liebe es! Ein ganz neues Gefühl. Im Gegensatz zur Filmkamera: Size does matter!

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10 responses

14 04 2008
Richard K. Breuer

Weißt du, ich habe ja immer das Gefühl, seit ich ernsthaft schreibe und Bezug auf andere Autoren und deren Bücher nehme, dass es nicht unbemerkt bleibt, dass es etwas auslöst. Ich kann nicht sagen, in welche Richtung es geht, aber ich spüre, da tut sich was. Nicht umsonst habe ich viele der Protagonisten in Tiret aus historischen Personen besetzt – und man muss sich vorstellen, dass immerhin eine Hand voll Leser diese einmal gelebte Person mit Namen nennen. Manchmal entsteht vor dem Leser ein Bild. Ist das nicht wunderbar? Würden wir uns nicht auch freuen, wenn in zweihundert Jahren sich jemand an uns erinnerte?

Übrigens: ich schneide gerade mein Video mit der Windows-eigenen Software Movie Maker und bin schwer begeistert … wenn es nicht andauernd abstürzen würd. Aber schön langsam nähere ich mich dem Ende. Da wirst du Augen machen 🙂

[will auch einen 24″]

[war mal im Antiquariat – gefällt mir sehr gut!]

14 04 2008
Felix

„ich schneide gerade mein Video mit der Windows-eigenen Software Movie Maker“ – mir blutet das Herz, wenn ich das lese!! Pass bloß bei der Filmausgabe auf in welches Format du exportierst. Wähle Quick Time, DV-Pal, unkomprimiert wenn möglich. Ansonst wirst du Augen machen!

Das einzige Lob, das du in Wien bekommst , ist der Neid! (H.Q.) Ich will trotzdem auch einen 24″

Übrigens hat das Angekündigte Ende von KA-PUFF!! die ersten Reaktionen hervorgerufen. Die meisten finden’s schade und einige wollen sogar selbstständig Beiträge machen, wenn’s weiter geht.

Na bitte! ’s geht ja.

14 04 2008
Fröhlich

Der Felix da oben ist natürlich der Fröhlich. Sorry!

14 04 2008
pebowski

Ich habe ja gleich gesagt, der gute RKB muss eine eigene Sendung auf Okto machen, dann kann er auch anständig schneiden. 😉 Ich weiß noch wie ich mich mit Pinnacle rumgequält habe – wenn ich mir vorstelle, dass ich die Okto-Sendungen damit schneiden müsste. War zwar genial einfach, aber ein paar schlimme Haken.

Das Gemeine am 24″ ist ja, dass man sich so schnell daran gewöhnt, dass es einem gar nicht mehr auffällt. Und jetzt kriegt man schon eine tadellose Qualität zu einem Preis, der einen schon in Versuchung führt – mein Modell gibt’s schon ab 350 Euro. Vor ein paar Jahren ein 24″ – unleistbar.

Ka-Puff!! Ja, man muss den Leuten nur was wegnehmen, dann kann man sie fast wieder motivieren!!!

15 04 2008
Fröhlich

„Wenn die Leut jammern, gehört man ihnen was weggenommen“, hat meine Oma immer gesagt!

Ich glaub, ich werd alt (und das ist vom Danzer).

Die Welt ist voller Zitate

15 04 2008
Fröhlich

das „man“ hat sie natürlich nicht gesagt. kommt davon, wenn man unkonzentriert einträge macht (und die kleinschreibung ist ein verweis an artmann).

15 04 2008
Richard K. Breuer

Also, ich sag euch, das Video ist überdrübersuperklasse! Hängt natürlich nicht nur mit meinen Schneidekünsten zusammen, sondern eher mit der Musik einer unentdeckten Singer/Songwriterin aus NÖ. Vielleicht stürmt sie mit meinem Video die Charts 😉

Ich hab mir Magix und Cyberlink angesehen (Trial-Version) und – man möchte es nicht meinen – aber die steckt der Movie Maker locker weg (wenn man keine artistischen Filmstücke machen will). Jetzt weiß ich, warum so viele Privatvideos einfach nur peinlich daherkommen – weil die Softwareleut diese unmöglichen Überblendeffekte reinpacken, die kunterbunt Verwendung finden. Gräulich.

Werd heut oder morgen das Video (hopefully) exportieren. Prinzipiell ist es sowieso nur fürs Web gedacht.

16 04 2008
Fröhlich

überdrübersuperklasse! dem schließe ich mich an. die musik ist nicht so meins aber recht stimmungsvoll.

Pravo!!

18 04 2008
Richard K. Breuer

Ferneigung!

21 07 2008
Tiret: Rezensionen oder « richard k. breuer

[…] Jetzt hab ich mal nachgezählt, wie viele Buchbesprechungen “Tiret” bekommen hat, im weiten Web. Hm. Dazu brauche ich keine fünf Finger, um das abzuzählen. Da hat die Marketing-Abteilung in meinem Verlag wohl gepennt (”Sie sind gefeuert!”). Freilich, der Fragebogen wurde, soweit, brav ausgefüllt. Aber am Ende zählt doch nur das weithin Sicht- und Abrufbare. Wo viel Schatten, da auch ein wenig Licht: “Tiret” darf sich rühmen, die längste Buchbesprechung in einem Weblog bekommen zu haben: besue. Bei BookCrossing erweist sich Tiret (im Gegensatz zu Ro2069) als äußerst lesefreundlich: bookray. Und eine mystische Verquickung zwischen Literatur und Leben, zwischen Tiret und Löwengasse, wurde für die Nachwelt festgehalten: pebo. […]

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