Tauschgeschäfte

8 04 2008

Heute habe ich mich mit Josef, einem Maler und Philosophen, getroffen, der sich für den Spurenzeichner interessiert – und wie so oft in letzter Zeit haben wir ein Tauschgeschäft vereinbart: ein Exemplar meines Buches gegen eine Grafik von ihm. Er hat eine ganze Menge über seine Kunst erzählt, wie er jetzt versucht, Prozesse in seinen Werken sichtbar zu machen, das Statische mit dem Bewegten zu verbinden. Ich habe noch keines seiner Werke gesehen und kann mir im Moment noch überhaupt nichts darunter vorstellen. Ich komme mir so vor, als hätte ich die (im Prinzip recht einfache) Definition eines Kreises (die Menge aller Punkte einer Ebene, die von einem fixen Punkt gleich weit entfernt sind) gehört, ohne je einen Kreis vorher gesehen zu haben. Wär ich in der Lage, einen Kreis zu zeichnen?

Wie auch immer: ich bin gespannt auf seine Werke und die Wände meines Arbeitszimmers werden wieder um ein Original reicher. So kann man auch zum Sammler werden. Wobei es noch überschaubar bleibt und ich mir sicher noch kein Museum dafür bauen muss.  😉

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One response

10 04 2008
Richard K. Breuer

Ja, nur so funktioniert es heutzutage. Tauschen, Tauschen, Tauschen!

Ich bitte um Fotos, wenn du das Werk bekommen hast 🙂

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