Dosenglücksklee

1 01 2008

Nachdem meine Freunde wissen, dass ich absolut keinen grünen Daumen habe (eher das Gegenteil), sind sie wohl dazu übergegangen mir narrensichere Pflanzen zu schenken: Glücksklee in der Dose! Noch rechtzeitig vor Silvester.

Einfach den Deckel abreißen, Wasser einfüllen, durch das Bodenloch abrinnen lassen, Kunststoffdeckel am Boden befestigen, hinstellen und ab und zu gießen. Sollte sogar mir gelingen. In 1-2 Wochen kommen dann die Pflanzen.

Wir werden sehen und ich werde berichten. In Wort und Bild.

dosenklee01.jpg

Und vor allem: werden vierblättrige dabei sein? Und wieviel Glück kann ich vertragen? Eine ganze Menge!!!

Ich kann’s auch brauchen. Wie schon berichtet, ist das Projekt „Vom Bleiben und vom Gehen“ so uneindeutig einzuordnen, dass sich weder die Literaturabteilungen noch die Fotoabteilungen zuständig erklären. Und dementsprechend gibt’s Absagen. Der Deutsche Literaturfonds wollte Textproben, die ich naturgemmäß nicht liefern kann, da ja das Buch auf einem Gespräch mit dem Schladminger Schnitzer Norbert Simonlehner basieren soll, das ja erst im Rahmen des Projektes (um dessen Förderung ich ansuche) geführt werden soll. Typischer Fall von: da beißt sich die Katze in den Schwanz.

Aber dafür hat mich die Ablehnung auf ein anderes Projekt gebracht, das unvollendet in der Schublade liegt: „i“ oder „Der Tod ist groß.“, ein surrealer Krimi, in dem es um die Entdeckung eines neuen Tones zwischen dem „h“ und dem „c“ geht – eben dem „i“ – und der alles durcheinander bringt. Von dort habe ich genügend Textproben, also habe ich (quasi als Neujahrsvorsatz) kurzerhand dieses Projekt eingereicht. Eindeutig ein Fall für den Glücksklee. Auch hier berichte ich weiter …

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9 responses

5 01 2008
Richard K. Breuer

Jetzt wollt ich schon sagen, dass es bei deinem Blog keine Datumsangabe gibt. Aber wenn man genauer schaut, dann hilft es natürlich.

Deutscher Literaturfonds? Wo du dich überall hinbequemst.

Also, ich hab einen „Glücksbaum“. Ich denke, er hat Glück, dass er noch nicht gänzlich eingetrocknet ist. Mit mir hat er jedenfalls kein Glück, der Gute. Das nenn ich Pech. Aber er hält sich tapfer. Wahrlich, an diesem Bäumchen sollte sich jeder Künstler eine Scheibe abschneiden.

Oh, muss mir mal den RSS-Feed abonnieren, sonst kenn ich mich ja bald nimma aus. Ja, ja …

5 01 2008
pebowski

Ja, Herr Dichter, manchmal ist so ein (Autoren-)Verlag auch nicht schlecht, alleine wegen des Informationsflusses – der hat mich auf den Deutschen Literaturfonds gebracht – und die vergeben Stipendien immerhin bis zu 1 Jahr mit 2.000 Euro monatlich.
Wär das nix für dich?

6 01 2008
Richard K. Breuer

Wär gelogen, wenn ich nicht geldgierig wär. Hm?! Ich glaub, das streichen wir besser aus dem Blog-Protokoll.

Was muss man dafür machen? Irgendwelche Politiker (schreibend) abschießen?

6 01 2008
pebowski

Wie immer: Bewerben. Und manchmal klappt’s. Ansonsten hat man Glück in der Liebe. 😉

Folgen Sie dem obigen Link „Deutscher Literaturfonds“ – dort steht’s ganz genau.

20 01 2008
bluni

Wie schauts mit dem Glücksklee aus?
Wächst und gedeiht er? Oder hast du ihn schon aufgegeben? 😉
Darfst ihn halt net so oft gießen, gell..

20 01 2008
pebowski

Ich hab ihn nicht aufgegeben – aber vielleicht er mich. Bis jetzt seh ich zumindest noch keine Triebe, dabei schau ich immer drauf, er steht direkt am Fensterbrett, die Temperatur sollte auch stimmen, in der Anleitung steht: bis die Triebe kommen regelmäßig gießen. Ich weiß auch nicht – ich hab’s ja gesagt: die wollen bei mir einfach nicht. Vielleicht fehlt aber auch einfach nur dein grünes Händchen. 😉

20 01 2008
bluni

Aber darfst ihn halt net ertränken..;) Ein grüner Daumen reicht aus…

20 01 2008
pebowski

Unten in der Dose ist eh ein Loch und ich lass das überschüssige Wasser extra abrinnen. Tja, irgendwas mach ich falsch …

20 01 2008
bluni

Das wird schon…Glaube an die Macht des grünen Daumens 😉

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